Allgäuer Kehlspatzen
 
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Karten:

Vorverkauf ab Mai 2016
bei Bücher Greindl Sonthofen

Restkarten an der Abendkasse


Eintrittspreise:

16 € Normalpreis, 
8 € ermäßigt (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte),

Kinder unter 12 Jahren in Begleitung
eines Erwachsenen frei.

  

Bach trifft Mendelssohn

 Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy in einem Konzert zusammenzuführen, war schon seit langem der Wunsch von Michael Dreher, Leiter der Allgäuer Kehlspatzen. Unter dessen Gesamtleitung wird nun Bachs "Jesu, meine Freude" und Mendelssohns "Der 42. Psalm, Wie der Hirsch schreit" aufgeführt.

Das Konzert findet am 05. Juni in der Sonthofener Stadtpfarrkirche St. Michael statt. Beginn ist bereits um 18 Uhr.

Ca. 1730 vermutlich für ein Begräbnis komponiert, ist die Motette für fünfstimmigen Chor "Jesu, meine Freude" zwar eines von hunderten Vokalwerken Johann Sebastian Bachs. Trotzdem wohnt ihr ein besonderer Zauber inne. Bach verbindet sechs Strophen des gleichnamigen Kirchenliedes mit eingefügten Stellen aus dem Römerbrief. Der Bibeltext, der die Abkehr von weltlichen Dingen hin zum Geist Jesu zum Thema hat, wurde von Bach zum Teil dramatisch-emotional und lyrisch vertont.

Die Allgäuer Kehlspatzen werden hier an der Orgel von Heike Glinka begleitet.

Der junge Felix Mendelssohn Bartholdy gab mit der Wiederaufführung von Bach-Werken einen enormen Anstoß zu einer Bach-Wiederentdeckung und holte den großen Komponisten aus der drohenden Vergessenheit.

Über 100 Jahre liegen zwischen "Jesu, meine Freude" und der Psalmkantate "Der 42. Psalm" für Sopran-Solo, Chor und Orchester. Trotzdem ist das Vorbild Bach in Mendelssohns Werk durch das musikalische Fugenthema deutlich erkennbar. Auch der textliche Inhalt, die Sehnsucht nach Gott, verbindet beide Werke.

Schumann bewertete schon im Entstehungsjahr 1837 den Psalm 42 als die „höchste Stufe, die er [Mendelssohn] als Kirchenkomponist, ja die die neuere Kirchenmusik überhaupt je erreicht hat“.

Für das Gesangssolo konnte die Allgäuer Sopranistin Gertrud Hiemer-Haslach und für den Orchester-Part erfahrene Oberallgäuer Instrumentalisten engagiert werden.